Philosophie leicht gemacht
 



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Wie kommts zur Philosophie?

Gut. Da du die letzte Portion nun vermutlich verdaut hast, mache ich weiter.

 

Wie schon erwähnt: Der Anfang aller Philosophie ist Staunen. Und zwar das Staunen über eigentlich vollkommen alltägliche dinge wie ein hund, ein Mensch oder von mir aus auch eine Streichholzschachtel. Ab wann hört eine Streichholzschachtel auf, eine streichholzschachtel zu sein? Wenn keine Streichhölzer mehr drin sind? Oder schon, sobald das Etikett ab ist? Oder erst, wenn man keine Streichhölzer mehr hinein legen kann?

 

aber nicht nur Staunen allein führt zum Philosophieren. Auch die Sorge, ob man mit seinen Mitmenschen, der Umwelt etc. richtig umgeht kann zum Philosophieren führen. Wenn einem auffällt: Oh, mein Leben hängt von den Entscheidungen und/oder der Sorgfalt anderer Leute ab, dann beginnt man vielleicht auch zu philosophieren.

 

Zweifel sind ebenfalls ein Grund fürs Philosophieren: Da man auf so grundlegende Fragen wie "Was ist ein Mensch?" und "Wie soll ich leben?" keine Antworten finden kann, beginnt man zu zweifeln: Reicht der menschliche Verstand überhaupt aus, um allgemeingültige Antworten auf diese Fragen zu finden? Dieser Zweifel bringt einem ebenfalls zum Philosophieren.

 

Wir wissen nun also, was die Gründe fürs Philosophieren sein können. Als nächstes lernen wir, was Philosophie nun eigentlich ist...

 

Fortsetzung folgt.

21.8.15 19:28


Einführung in die Philosophie

Hallo!

 

Irgendwo muss immer der Anfang sein. Wir wollen zwar die gesamte Geschichte der Philosophie nach und nach durchnehmen, dennoch brauchen wir einen Ansatz. Diesen Ansatz finden wir über eine Frage:

 

Wer bist du?

 

Nimm dir etwas zeit über diese frage nachzudenken. Mach dir wirklich deine Gedanken darüber. Betrachte dich im zum Beispiel im Spiegel. Weißt du, wer du bist? Kannst du dich von deinem Spiegelbild unterscheiden?

 

 

 

Natürlich könntest du sagen: Was soll denn das? Natürlich weiß ich, wer ich bin! Schließlich kenne ich meinen eigenen Namen. Aber, wenn du einen anderen Namen hättest, zum Beispiel Torsten oder Angelina oder Yvette... Wärst du dann jemand anderes?  Letzten Endes sind Namen doch nichts weiter als Variablen, wie in der Mathematik. Dein name ist das X in der Gleichung, könnte man sagen. Ersetzbar. Du könntest stattdessen auch ein U oder C oder Q in die Gleichung einsetzen. Erst, wenn du eine andere Zahl für die variable einsetzt, verändert sich das Ergebnis.

Man könnte auch sagen: Ich bin ein Mensch, das ist ja sonnenklar.

Aber was GENAU ist denn nun ein Mensch? Manche sagen, Menschen müssten helle Haut haben. Andere behaupten, Mörder seien Unmenschen. Wieder andere sagen, dass man denken muss, um (ein Mensch) zu sein - ich denke, also bin ich. Aber auch Mörder denken. Du siehst: Erstaunlicherweise können wir keine einheitliche Antwort auf die Frage, was nun ein Mensch oder kein Mensch ist, finden. Somit können wir auch nicht sagen, ob wir Menschen sind.

 

Und damit, lieber Leser, sind wir bereits mitten in der Philosophie...

 

Fortsetzung folgt.

21.8.15 17:52





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